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Neuigkeiten aus den Pfarrgemeinden
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Ergebnisse
unserer PG-Umfrage - Teil 1
Ende
Dezember 2025 und Anfang Januar 2026 lief eine
Umfrage zur Situation unserer
Pfarreiengemeinschaft (PG), auf die 225 Personen
geantwortet haben - eine überwältigende
Resonanz, die ein großes Interesse am Leben in
den Pfarreien widerspiegelt. |
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Bei 12 der
insgesamt 16 Fragen hatten wir die Möglichkeit
vorgesehen, dass Sie nicht nur unter den von uns
vorgeschlagenen Optionen eine oder mehrere auswählen,
sondern in Textfeldern persönliche Anmerkungen
hinterlassen können. Von dieser Möglichkeit haben enorm
viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gebrauch gemacht -
in Summe kamen so über 1000 Einträge zustande!
An dieser Stelle schon einmal herzlichen Dank
für Ihre offenen und ehrlichen Worte! Ein erster Blick
zeigt eine Gemeinde, die sich nach Gemeinschaft sehnt,
aber an manchen Stellen auch mit Enttäuschungen und dem
Gefühl von "verschlossenen Türen" kämpft.
Für uns ist sehr wichtig, alle Ihre Bemerkungen,
Hinweise und Vorschläge im Detail auszuwerten. Dies wird
angesichts der großen Menge sehr differenzierter
Anmerkungen allerdings noch einige Wochen dauern.
In diesem Teil 1 der Auswertung
haben wir schon die Resultate zu den acht Fragen
zusammengestellt, bei denen
keine Freitextfelder genutzt wurden (Frage 2, 3,
4 und 10) oder nur wenig unterschiedliche Anmerkungen
kamen (Frage 1, 9, 11 und 12).
Bei den acht
anderen Fragen 5 bis 8 sowie 13 bis 16 (Fragetexte
siehe Kasten) sind jeweils meist über 100
Bemerkungen zu berücksichtigen. Wir werden hier über die
Auswertung dieser Fragen daher erst in einigen Wochen
berichten können. |
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Auswertung der Umfrage - Teil 1
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Frage 1: Wie Informationen fließen
"Wie wurden Sie auf die Umfrage aufmerksam?" lautete die
erste Frage, die zeigen sollte, auf welchem Weg wir die
Gemeindemitglieder erreichen konnten. Am effektivsten
erwiesen sich Hinweise in der Kirche - über ein Drittel
der Befragten wurde so auf die Umfrage aufmerksam. Aber
auch die persönliche Mitteilung zeigte bei gut 20 % der
Antwortenden Wirkung. Platz 3 nahm der
ANGELUS-Pfarrbrief mit 11 % der Nennungen ein. Unter den
35 Anmerkungen wurde zusätzlich besonders der
Adventsmarkt in Eresing als Informationsquelle
hervorgehoben.
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Frage 2: Altersverteilung
Aufgeschlüsselt nach ihrem Alter befinden sich die
meisten an der Umfrage Teilnehmenden in ihrer
Lebensmitte, konkret in den zwei Dekaden zwischen 35 und
54 Jahren. Stark vertreten sind auch die Älteren (55 bis
74 Jahre). Die positive Überraschung ist die kaum
weniger präsente Jugend - immerhin das fünftstärkste der
acht Segmente.
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Frage 3: Zugehörigkeit zur Kirche
Wenig überraschend haben vor allem Katholiken auf die
Umfrage geantwortet. Danach kommt als zweitstärkste
Gruppe die der "Ehemaligen", die den Kirchenaustritt
erklärt haben. Insgesamt beträgt die Gruppe der
Nicht-Katholiken rund 8 Prozent - für die Umfrage ein
schöner Erfolg, da es eines ihrer Ziele war, auch
Hinweise von Menschen zu erhalten, die sich nicht zum
"inneren Zirkel" der katholischen Kirche rechnen.
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Frage 4: Teilnahme an Gottesdiensten
Mit der Umfrage haben wir überwiegend
regelmäßige Kirchgängerinnen und Kirchgänger erreicht:
Ziemlich genau ein Drittel der Teilnehmenden besucht
jede Woche einen Gottesdienst oder eine ähnliche
Veranstaltung, ein gutes Viertel wenigstens ein oder
zweimal im Monat. Das zeigt aber auch: Die früher
vorherrschende Idee einer "Sonntagspflicht" zum Besuch
der Kirche entspricht längst nicht mehr der gelebten
Realität.
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Frage 9: Spirituell anregende Orte
"Welche Orte nutzen Sie, um sich etwas Gutes zu gönnen?"
lautete diese Frage, bei der man (wie auch bei Frage 11
und 12) nicht nur eine oder mehrere der vorgegebenen
Antworten auswählen, sondern zusätzlich Anmerkungen
hinterlassen konnte. So zeigte sich, dass mit 154
Nennungen Gottesdienste und Andachten zwar eine zentrale
Rolle spielen, aber geistliches Erleben auch in anderen
Zusammenhängen gefunden wird, etwa im Kloster (41), bei
Wallfahrten (33) oder speziell in der Predigt (30).
Ergänzungen machten 60 Personen und nannten dabei
besonders oft die Natur (11) und
Lobpreis-Veranstaltungen (8).
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Frage 10: Bekanntheit der Homepage
Die Antworten auf die Frage "Kennen Sie die Homepage
Ihrer Pfarreiengemeinschaft Geltendorf?" zeigt, dass das
Online-Angebot weithin bekannt ist - aber durchaus noch
nicht bei allen, die an der Umfrage teilgenommen haben.
Gemeint war jedenfalls diese Website, auf der Sie sich
gerade befinden, auch wenn ihr Name aus historischen
Gründen – und weil er kompakter als
"pfarreiengemeinschaft-geltendorf" und damit weniger
fehleranfälliger ist - kurz
www.pfarrei-geltendorf.de lautet.
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Frage 11: Hallo Kirche, ich brauche…
Eine klare Reihenfolge gibt es bei den
Präferenzen, wenn jemand etwas von der Kirche benötigt:
Am öftesten greift er oder sie dann zum Telefon, schreib
eine E-Mail, spricht Ehrenamtliche an oder wendet sich
mit seiner Bitte oder Frage an jemanden aus der
Verwandtschaft oder Bekanntschaft oder auch an den
Pfarrer direkt nach dem Gottesdienst. Diese Wege
scheinen zu genügen - in den acht Anmerkungen fanden
sich kaum Alternativvorschläge.
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Frage 12: Bevorzugte Informationsquelle
Um Informationen von der Kirchengemeinde zu
erhalten, wurde als wichtigste Quelle "Gemeindebriefe"
genannt, also die Ausgaben des ANGELUS-Pfarrbriefs. Die
digitalen Formate Social Media und E-Mail
rangieren auf den hinteren Plätzen, die persönliche
Kommunikation scheint also im Vordergrund zu stehen -
auch wenn unter den 19 Anmerkungen häufig (9-mal) die
Homepage als bevorzugter Kanal genannt wurde.
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Die bisher noch nicht ausgewerteten Fragen
lauten: (in Klammern die Zahl der
Anmerkungen in den Freitextfeldern)
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Frage 5 |
Ihr schönstes Erlebnis
in der Gemeinde/Kirche war in den letzten
Jahren... (147) |
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Frage 6 |
Ihre schlechteste Erfahrung mit Kirche
war... (109) |
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Frage 7 |
Welche Glaubensthemen
beschäftigen Sie aktuell? (111)
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Frage 8 |
Fühlen Sie sich in unserer Pfarrei gut
aufgehoben? (128)
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Frage 13 |
Was ist Ihre Vision für
unsere Pfarreiengemeinschaft? (115)
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Frage 14 |
Warum denken Sie, dass manche Katholiken nicht
zum Gottesdienst kommen? (133) |
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Frage 15 |
Hier ist in unserer
Gegend die größte Not! Danke für Ihren Hinweis! (58) |
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Frage 16 |
Ehrenamt: Bei welchen
Themen würden Sie sich selbst einbringen? (78) |
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Karlhorst Klotz (für das
Projektteam)
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