|
|
 |
Singen zur Ehre Gottes
|
|
| |
Ein kleiner Rückblick in die Chor-Geschichte
|
|
| |
In den alten Kirchenbüchern der Hauser Pfarrgemeinde ist vermerkt,
dass schon 1847 eine Violine dem Chor gestiftet wurde und 1856 sogar
ein lebender Ochse, aus dessen Verkaufssumme ein Bombardon
(Basstuba) angeschafft wurde. Die Aufzeichnungen der damaligen
Pfarrer deuten dabei an, dass die Leitung des Chores im 19.
Jahrhundert schon dem Lehrer oder Männern "mit musikalischer
Bildung" oblag. |
 |
|
|
Ab Bestehen der Hauser Schule im Jahr 1905 war es schließlich immer
üblich, dass der Lehrer des Dorfes zugleich als Organist und Leiter
des Chores fungierte.
Bereits 1920 wurde dann ein Vertrag über "Organisten- und
Chorleiterdienst" eingeführt. Die Liste der Chorleiter umfasst ab
etwa 1900 folgende Personen:
- Waldemar Kufner (um 1900)
- Karl Stark
- Ernst Gaugigl
- Hermann Sporer
- Margot Krippner
- Andreas Sczygiol (Okt. 2008 bis August
2009)
- Alexandra Stein (kommissarisch)
Geprobt wurde eigentlich immer wöchentlich und - soweit man sich
erinnern kann - beim damaligen Gastwirt Mayr (Mayrwirt). Stets kam
man gegen 20 Uhr bei Kachelofen und Klavier in der Gaststube
zusammen. Erst probten die Frauen 30 Minuten, dann die Männer,
anschließend war Gesamtprobe. Danach saß man des Öfteren noch
gemütlich zusammen, trank das eine oder andere Bier und sang alte
Volksweisen. Als dann der Mayrwirt Ende der 60er Jahre geschlossen
wurde, zog man in die Hauser St. Nikolauskirche um. Außer an
besonders kalten Winterabenden, an denen man auf den Pfarrhof
ausweicht, finden dort seither alle Proben statt. Doch egal ob
Wirtshaus, Kirche oder Pfarrhof, eines hat sich in all den Jahren
nicht geändert: der gemütliche Teil kam und kommt nie ins
Hintertreffen. |
|
| |

|
 |
|
|
 |
|
| |
Kirchenchor Hausen Anno 1913
|
|
| |
Der Chor musste in den
über 150 Jahren allerdings auch schwere Zeiten überstehen. So berichten Aufzeichnungen von Diskrepanzen in früheren Tagen, zwei
Weltkriege wurden "überstanden", Phasen von Mitgliedermangel wurden
bewältigt oder aber der Verlust von geschätzten Chorleitern
verkraftet. Dass es den Chor trotzdem seit so langer Zeit gibt, beweist, dass man in Hausen mit Freude Kirchenmusik macht und der
Zusammenhalt sehr groß ist.
Den Beitrag zum 150-jährigen
Chorjubiläum von Katharina Loibl können
Sie im
Pfarrbrief Weihnachten 2008 nachlesen.
|
|
| |

|
 |
|
|
|
|