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Einweihung der Marienkapelle
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Die Einweihung der neuen Kapelle im Mai 1984
war ein großes Ereignis in der Pfarrgemeinde, zumal es in der
heutigen Zeit eher selten ist, dass neue Kapellen errichtet werden.
Deshalb wurde auch im Pfarrbrief von damals ein ausführlicher
Artikel dazu abgedruckt (siehe unten).
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Auszug aus dem Pfarrbrief 1984:
"Einweihung der Marienkapelle"
Am 20. Mai konnte die Einweihung der Marienkapelle in Kaltenberg
gefeiert werden. Viele freiwillige Helfer hatten dieses Bauwerk
erstellt. Die Bevölkerung Kaltenbergs zog unter Teilnahme seiner
königlichen Hoheit Prinz Luitpold mit Gattin, Herrn Bürgermeister
Reiser und Herrn Altbürgermeister Tochtermann von der
Elisabethkapelle aus in einem Festzug hinaus zum Entenweiher. Die
Lechtaler Blasmusik und eine Fahnenabordnung der Kaltenberger
Schützen führten den Zug an. Nach anfänglich zweifelhaftem Wetter
waren dem Fest doch noch Sonnenschein und milde Temperaturen
beschieden.
In seiner Ansprache vor den vielen Teilnehmern aus der gesamten
Großgemeinde erinnerte Herr Pfarrer Schneider, dass Maria es ist,
die uns das Heil gebracht hat, dass ihr Ja zu Gott auch ein Ja zu
uns ist. Deshalb sollte sie einen festen Platz in unserem Herzen
haben und wir sollten immer wieder den Weg zu ihr finden. Umrahmt
von Gemeindegesang und mehrstimmigen Liedern, vorgetragen vom
Kirchenchor, wurde die neue Kapelle, die bei allen Anwesenden
Gefallen fand, eingeweiht.
Der Entenverein Kaltenberg, dessen Vereinshütte im Anschluß
ebenfalls gesegnet wurde, hatte bei dem nun folgenden gemütlichen
Beisammensein die Bewirtung übernommen und so fand das Fest am
idyllischen Weiher einen fröhlichen Ausklang. Dass die Gebetsstätte
inzwischen von der Bevölkerung angenommen ist, beweisen der stets
frische Blumenschmuck und die zahlreich brennenden Kerzen. Im
Rosenkranzmonat Oktober besuchten die Gläubigen in einer
eindruckvollen nächtlichen Lichterprozession betend und singend
wieder Maria in ihrer Kapelle und baten für die kommende Zeit um
ihren Schutz. (Helmut Wagner)
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