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Lourdes-Grotte
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Doch im Sommer 1946 kam im
Rahmen der Vertreibung die Familie Hofmann nach Geltendorf. Aus
Dankbarkeit, den Krieg überlebt und eine neue Heimat gefunden zu
haben, übernahm Frau Hofmann sen. sofort die Pflege der Grotte und
brachte alles wieder in Ordnung.
Als sie dieses Ehrenamt nicht mehr versehen konnte, führte ihr Enkel
Guido Hofmann mit seiner Familie diese Tradition fort. So sorgt die
Familie Hofmann seit nunmehr mehr als 60 Jahren ununterbrochen und
unentgeltlich für den Blumenschmuck und die Gestaltung der
Lourdesgrotte.
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Im Jahr 1978 wurde das morsche Dach von Franz Kögl renoviert. Nach
dem Bau der Mauer des neuen Friedhofes mussten das Pflaster und der
Untergrund saniert werden; dies übernahm Erich Hohenadel und
mit ihm der Männergesangverein Geltendorf. Ebenso erneuerten sie das
hölzerne Tor, das die Grotte abschließt.
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Der Geltendorfer Kirchenrestaurator Albert
Höpfl hatte inzwischen die Madonna wieder aufgefrischt, so dass die
Kapelle seit einigen Jahren wieder in neuem Glanz erstrahlt.
Dass sie von der Bevölkerung gerne als Ort der Ruhe und des Gebetes
angenommen wird, zeigen u.a. die vielen Kerzen, die dort das ganze
Jahr über für die verschiedensten Gebetsanliegen entzündet werden. |
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