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Zur Klangeinstellung stehen dem Organisten bis
zu 16 Register zur Verfügung. Jeder
Registerzug hat neben der charakteristischen Bezeichnung der
Klangfarbe wie z.B. "Spitzflöte" auch noch eine Zahl (z.B. 8')
stehen. Das bedeutet, dass die tiefste Pfeife dieses Registers 8 Fuß
lang ist.
Im Orgelbau hat sich nämlich noch die alte Maßeinheit "Fuß" = 30cm
erhalten.
Die längste "Spitzflöten"-Pfeife hat somit eine Gesamtlänge von 8 x
30 cm = 2,4 m.
Alle anderen Pfeifen des Registers sind dann entsprechend ihrer
Tonlage auch kürzer.
Bei einem 4-Fuß-Register (z.B. "Oktav" 4')
ist demnach die tiefste Pfeife nur ca. 1,2 m lang, also nur halb so
lang wie die Spitzflöte und klingt deshalb auch eine Oktave höher.
"Nasat" klingt etwas nasal.
Das "Prinzipal"-Register ist das wichtigste
und wird meist zur Begleitung des Gesanges verwendet.
Mixtur 3-4 fach: Bei diesem Register
erklingt eine Mischung von 3-4 verschiedenen Pfeifen pro Taste, es
kann nur bei "vollem Werk" (alle Register) verwendet werden und gibt
der Orgel den typischen silberhellen Klang.
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