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Altar und Kirchenraum sind ohne Barriere als
eine Einheit aufgefasst, nur optisch getrennt durch zwei Altarstufen.
Der Altarraum als zentraler Ort des liturgischen Geschehens ist
bewusst einfach gestaltet. Die als trapezförmige Blöcke ausgebildeten
Stuhlreihen sind halbkreisförmig um den Altarraum angeordnet.
Die künstlerische Ausgestaltung des Inneren
besorgte der Münchner Künstler Klaus Backmund. Aus Muschelkalk
schuf er den Altar, den Ambo und die Taufstelle. Zu den
Bronzearbeiten von ihm zählen der Tabernakel und das Ewige Licht in
der
Sakramentskapelle, ein Vortragskreuz und viele andere
"Kleinigkeiten". Die
Madonna
an der rechten Seite des Altarraumes und die
Kreuzuwegstationen sind aus farbig glasierter Terrakotta
gestaltet.
Das hervorragend gelungene Zusammenspiel
zwischen Architektur und Bildhauerei zeigt sich nicht nur im Großen,
sondern auch besonders in zahlreichen kleinen Details.
Beim genauen Hinsehen entdeckt der Kirchenbesucher viele kleine
Symbole z.B. an Kerzenleuchtern, Türgriffen oder auch an den fünf
Bronzeleuchtern bei der
Madonna.
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