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Mesner - (Tür)Hüter der Kirche
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Bereits im Jahr 251 n.Chr. wird berichtet, dass
es in Rom "Ostiarier" - Türhüter - an den Kirchen gab. Im Lauf der
Zeit entwickelten sich für den gleichen Dienst die verschiedensten
Bezeichnungen. In Norddeutschland ist eher der "Küster" gebräuchlich,
wobei der offizielle Begriff "Sakristan" lautet (... für die Sakristei
zuständig).In süddeutschen Raum
aber haben wir "Mesner".
Heute dürfen - im Gegensatz zu früher - auch Frauen den
Mesnerberuf ausüben. Hier stellen sich
Ihnen unsere Mesner/innen von Geltendorf, Kaltenberg und Hausen persönlich vor:
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Frau Marianne Höpfl übernahm ab
November 2011 das Mesneramt von Frau Viktoria Grabmair |
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Viktoria
Grabmair
Sie wurde im Oktober 2011 in den "Mesner-Ruhestand"
verabschiedet |
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Mesner sind zum
unmittelbaren Dienst in der Kirche berufen, da die zentrale Aufgabe
des Sakristans der Kultdienst ist. Er trägt wesentlich dazu bei, dass
die liturgischen Feiern würdevoll ablaufen und gut vorbereitet sind. |
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Mesner erfüllen vielfältige Aufgaben
Insbesonders sind die Mesner für die Besorgung von Wein, Hostien,
Altarkerzen, Opferkerzen, Weihrauch (und Kohle) usw.
zuständig. Sie tragen Sorge, dass alle zusätzlichen Dinge, die für
besondere Festtage im Jahreskreis erforderlich sind, rechtzeitig in
einwandfreiem Zustand zur Verfügung stehen.
Auch die Dekoration und der Blumenschmuck des Gotteshauses werden
von ihm / ihr dem Anlass entsprechend angemessen gestaltet.
Die Mesner kümmern sich auch um die Reinigung bzw. Pflege der
Kultgeräte und Paramente (liturgische
Gewänder). Diese oft schon alten
Gegenstände sind meist aus sehr wertvollen Materialien gefertigt und
bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit und Fachkenntnis.
Mesner sind immer dabei

Ungefähr eine halbe Stunde vor Beginn eines Gottesdienstes ist ein
Mesner voll im Einsatz: Gewänder herrichten, Glocken läuten, Altar
und Opfergaben vorbereiten, Kerzen anzünden, Ministranten "managen",
den Pfarrer "bedienen", manche Spontan-Aktion im Hintergrund
erledigen - und dabei nichts vergessen!
Nach dem Gottesdienst ist natürlich dann das Aufräumen an der Reihe.Bei der Fülle der
Aufgaben erscheint es beinahe schon selbstverständlich, dass die
Mesner als "Türhüter" auch die Kirchen früh morgens aufsperren und spät abends
wieder abschließen.
Unsere Mesner/innen machen nicht
irgendeinen "Job", sondern bringen für ihren Beruf rund ums Jahr
viel Zeit und Engagement für Gott und die Kirche mit. |
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Hier eine kleine Auflistung der
wichtigsten verwendeten Kultgeräte: |
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Abendmahlskelch
(für den Wein)
Aspergil (Weihwasserwedel)
Custodia (Aufbewahrung einer einzelnen konsekrierten Hostie)
Kerzenlöscher
Korporale (Tischtuch für den Altar)
Kredenz (Abstelltisch für Brot und Wein)
Leuchter
Monstranz
Navicula (Weihrauchschiffchen)
Patene (Teller für die Hostien)
Purifikatorium (Tuch zum Reinigen des Kelches)
Kelchvelum (Tuch, mit dem der Abendmahlkelch abgedeckt wird)
Weihrauchfass
Weinkanne
Ziborium (Kelch mit Deckel zur Aufbewahrung mehrerer konsekrierter
Hostien)
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