Pfarreien Geltendorf, Kaltenberg, Hausen Federzeichnung St. Stephan / Hl.Engel (gez. von A. Höpfl)
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Mesner - (Tür)Hüter der Kirche

 

Bereits im Jahr 251 n.Chr. wird berichtet, dass es in Rom "Ostiarier" - Türhüter - an den Kirchen gab. Im Lauf der Zeit entwickelten sich für den gleichen Dienst die verschiedensten Bezeichnungen. In Norddeutschland ist eher der "Küster" gebräuchlich, wobei der offizielle Begriff "Sakristan" lautet (... für die Sakristei zuständig).

In süddeutschen Raum aber haben wir "Mesner".
Heute dürfen - im Gegensatz zu früher - auch Frauen den Mesnerberuf ausüben.

Hier stellen sich Ihnen unsere Mesner/innen von Geltendorf, Kaltenberg und Hausen persönlich vor:
 

 
 
Ottilie Baur Karl Bechler

Ottilie Baur

Evi Raithmeier
Sie übernahm das Mesneramt im Juli 2011 vom langjährigen Mesnerehepaar Rieger

Karl Bechler

 

 
 
weiter zum Archivbeitrag über Viktoria Grabmair Frau Marianne Höpfl übernahm ab November 2011 das Mesneramt von Frau Viktoria Grabmair  

Viktoria Grabmair
Sie wurde im Oktober 2011 in den "Mesner-Ruhestand" verabschiedet

 

 
 

 

Mesner sind zum unmittelbaren Dienst in der Kirche berufen, da die zentrale Aufgabe des Sakristans der Kultdienst ist. Er trägt wesentlich dazu bei, dass die liturgischen Feiern würdevoll ablaufen und gut vorbereitet sind.

 

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Mesner erfüllen vielfältige Aufgaben
Insbesonders sind die Mesner für die Besorgung von Wein, Hostien, Altarkerzen, Opferkerzen, Weihrauch (und Kohle)  usw. zuständig. Sie tragen Sorge, dass alle zusätzlichen Dinge, die für besondere Festtage im Jahreskreis erforderlich sind, rechtzeitig in einwandfreiem Zustand zur Verfügung stehen.
Auch die Dekoration und der Blumenschmuck des Gotteshauses werden von ihm / ihr dem Anlass entsprechend angemessen gestaltet.
Die Mesner kümmern sich auch um die Reinigung bzw. Pflege der Kultgeräte und Paramente (liturgische Gewänder). Diese oft schon alten Gegenstände sind meist aus sehr wertvollen Materialien gefertigt und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit und Fachkenntnis.

Mesner sind immer dabei
Ungefähr eine halbe Stunde vor Beginn eines Gottesdienstes ist ein Mesner voll im Einsatz: Gewänder herrichten, Glocken läuten, Altar und Opfergaben vorbereiten, Kerzen anzünden, Ministranten "managen", den Pfarrer "bedienen", manche Spontan-Aktion im Hintergrund erledigen - und dabei nichts vergessen!
Nach dem Gottesdienst ist natürlich dann das Aufräumen an der Reihe.

Bei der Fülle der Aufgaben erscheint es beinahe schon selbstverständlich, dass die Mesner als "Türhüter" auch die Kirchen früh morgens aufsperren und spät abends wieder abschließen.

Unsere Mesner/innen machen nicht irgendeinen "Job", sondern bringen für ihren Beruf rund ums Jahr viel Zeit und Engagement für Gott und die Kirche mit.

 

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  Hier eine kleine Auflistung der wichtigsten verwendeten Kultgeräte:
  Abendmahlskelch (für den Wein)
Aspergil (Weihwasserwedel)
Custodia (Aufbewahrung einer einzelnen konsekrierten Hostie)
Kerzenlöscher
Korporale (Tischtuch für den Altar)
Kredenz (Abstelltisch für Brot und Wein)
Leuchter
Monstranz
Navicula (Weihrauchschiffchen)
Patene (Teller für die Hostien)
Purifikatorium (Tuch zum Reinigen des Kelches)
Kelchvelum (Tuch, mit dem der Abendmahlkelch abgedeckt wird)
Weihrauchfass
Weinkanne
Ziborium (Kelch mit Deckel zur Aufbewahrung mehrerer konsekrierter Hostien)

 
   

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